Richtiges Verhalten an religiösen Orten
Ganz wichtig ist: die Schuhe müssen ausgezogen werden. Ungeeignet Kleidungsstücke mit denen man lieber draußen warten sollte, sind außerdem Trägerhemden, Shorts und Miniröcke. So etwas kann man am Strand tragen, doch im Tempel zeigt es Respektlosigkeit. Zu beachten gilt auch, dass man auf keinen Fall auf heilige Figuren klettern darf. Auch nicht zum Posieren für Fotos. Das wäre der größte Fauxpas und ein riesiger Verstoß gegen die Verehrung Buddhas oder anderer Götter. Tempelskulpturen sollten insgesamt nicht berührt werden und man sollte immer etwas Abstand zu ihnen halten. Der Sonnenhut sowie die Sonnenbrille wird in religiösen Stätten abgesetzt. Doch in Moscheen muss der Kopf mit einen Tuch bedeckt sein.
Welche Kleidung ist in Ordnung
In Thailand gilt die Kleidung als sehr aufschlussreich über eine Person. Daher gehören Badesachen und Sarongs nur an den Strand, in der Stadt trifft man sonst bei so einem Outfit auf Kopf schütteln – wie in Deutschland auch. Ansonsten kann man sich natürlich sommerlich mit kurzen Hosen und Röcken kleiden. Doch: “Obenohne” gilt auch für Männer als Verstoß gegen die Landessitten und ist zusätzlich eine Verletzung des Schamgefühls. Nacktbaden ist übrigens landesweit verboten.
Höflich gegenüber den Menschen
Die gebräuchliche Begrüßung in Thailand ist das Wai. Bei dem werden beide Hände aneinander gelegt und es folgt eine kurze Verbeugung. Je älter und wichtiger der Gegenüber, desto höher die Hände und tiefer die Beugung. Wer jedoch beim Handschütteln bleibt, sollte als Frau darauf achten, nie einem Mönch die Hand zu reichen. Mönche dürfen Frauen nicht berühren. Außerdem sollte man beim Sitzen darauf achten, dass die Füße nie zu einer Buddhafigur oder einem Thai gerichtet sind. Bei privaten Besuchen werden sich vor Betreten des Hauses die Schuhe ausgezogen. Mit Kritik, besonders gegenüber dem König und dem Königshaus, sollte man zurückhaltend sein. Thais nehmen solche sehr persönlich.








